Die Krise managen statt Events – In Bewegung bleiben

Die Krise managen statt Events – In Bewegung bleiben

In unserer Serie „Die Krise managen statt Events“ berichtet Senior Eventmanager Florian Jack über seine Strategien, um in Bewegung und damit fit für die „Zeit nach der Krise“ zu bleiben. Und wie man den „inneren Schweinehund“ überwindet, um voll durchstarten zu können.

Keep on Running! Oder: Was macht der Eventmanager ohne Events?!

Ich habe mir den Beruf des „Eventmanager“ ganz bewusst ausgesucht. Nicht nur, weil mir der Job inhaltlich Spaß macht und ich der Meinung bin, dass ich auch gut bin, in dem was ich dort mache. Bewusst auch deswegen, weil ich schon in meiner frühen Berufsausbildung, in Praktika und Lehre, gemerkt habe, dass ich eines in meinem langen Berufsleben niemals haben möchte: Stagnation und tägliche wiederkehrende Routine! Deswegen habe ich mir einen Beruf ausgesucht, der „Vollgas“ von einem erwartet, der abwechslungsreich ist und der einen regelmäßig körperlich und mental an seine Grenze führt. 2019 war so ein Vollgas-Jahr und 2020 war auch auf dem besten Wege, ein Jahr voller toller Veranstaltungen zu werden. Und dann kam Corona. Vollbremsung. Mit Keramikbremsen. Plötzlich Stillstand.

Es gibt sicherlich Menschen, die dann sagen – geil, dann chille ich so lange auf der Couch bis es wieder los geht. Nicht aber der gemeine Eventmanager! Menschen, die diesen Job voller Herzblut ausüben, brauchen eine Aufgabe, ein Projekt, ein Ziel vor Augen. Und so wurde es dann für mich und jeden meiner Kollegen von Passepartout zur neuen Herausforderung, eine erfüllende Aufgabe zu finden, die uns durch diese schwierige Zeit bringt.

Ich habe mir persönlich folgendes Ziel gesteckt: ich möchte aus dieser Krise zumindest körperlich gestärkt hervor gehen! Das heißt, den inneren Schweinehund besiegen und sich fit machen, damit man dann, wenn es endlich weiter geht, auch 120% geben kann, um wieder voll durch zu starten. Bei mir heißt das, abgesehen von Krafttraining, vor allem: laufen! Dabei hasse ich laufen. Finde ich eigentlich todlangweilig. Habe ich immer versucht zu vermeiden. Aber gerade deswegen mache ich es jetzt. Um immer wieder den Kampf auf zu nehmen, den Kampf zu gewinnen und die positiven Emotionen daraus mit zu nehmen. Denn diese positiven Momente sind besonders wichtig in einer Zeit voller Ungewissheit und Angst.

Darüber hinaus habe ich das „Glück“, dass ich meiner Partnerin, deren Geschäft auch stark durch die Corona-Krise betroffen ist, als kostenloser „Praktikant“ dabei helfen kann die Krise zu überleben. Und ich sage euch – so wie ich, hat noch keiner einen Escape-Room moderiert! Den Eventmanager in mir kann halt auch Corona nicht abschalten! 😊

In diesem Sinne – bleibt positiv!