To be or not to be….oder: was sind die Hot Spots in Düsseldorf?

To be or not to be….oder: was sind die Hot Spots in Düsseldorf?

Auch wenn unser Agentursitz in Meerbusch liegt, also nicht innerhalb von Düsseldorf und auch wenn viele Kollegen gar nicht aus Düsseldorf selber kommen, so sehen wir die schönste Stadt am Rhein dennoch als unsere „Home Base“ an oder sagen bei Veranstaltungen in Düsseldorf auch gerne mal, dass wir ein „Heimspiel“ haben. 

Für mich als geborenen Düsseldorfer (der der Liebe wegen zur Zeit  im Kölner Exil lebt) gilt der Heimat-Gedanke dabei sicherlich stärker, als für manchen Kollegen, der anderer Herkunft ist. Ja, nicht jeder hat so viel Glück gehabt wie ich. Daher wird mir aber auch in regelmäßigen Abständen immer wieder die Frage gestellt:  „Wo kann ich denn mit unserem Kunden in Düsseldorf schön essen oder etwas trinken gehen?“ . 

Aber leichter gesagt als getan, denn nichts ist bekanntlich so stetig wie der Wandel und gerade in der Szenegastronomie ist das, was heute „in“ ist, morgen schnell wieder „out“ oder sogar ganz vom Markt verschwunden. Daher würde ich die folgenden Zeilen als eine Art Momentaufnahme dessen sehen, was aus meiner Sicht, aktuell den Takt hinsichtlich Qualität & Stil vorgibt. Grundsätzlich muss man natürlich sagen: jeder Jeck is anders. Es gefällt also sicherlich nicht jedem alles. Aber unter der Prämisse betrachtet, dass ich einem Kunden die angesagtesten Flecken von Düsseldorf zeigen soll,  würde ich mit ihm hierhin gehen: 

Es ist Sommer, die Sonne wandert langsam Richtung Horizont und der Tag neigt sich dem Ende. Wir starten in den Abend mit einem guten Drink und einer tollen Aussicht über Düsseldorf in der Bar „The Paris Club“ des 25hours Hotel in Derendorf. Lockere Beats und die Abendsonne im Gesicht auf dem Balkon runden den fantastischen Ausblick über die Stadt ab. Wer möchte kann nach dem Drink auch gleich im Haus bleiben und im Restaurant eine Etage tiefer die Aussicht weiter bei einem ausgezeichneten Dinner der französisch inspirierten Küche genießen. 

Aber wir wollen ja was von Düsseldorf und von den Düsseldorfern sehen. Auf dem Weg in Richtung Altstadt schauen wir kurz am Sir Walter vorbei und reservieren einen Tisch für den späteren Abend, wenn sich die geräumige Bar in einen Club verwandelt hat und die Schlange an der Tür ohne Reservierung länger ist an der Supermarkt-Kasse am Samstagmittag. 

Wer meint die Altstadt, weithin bekannt als die „Längste Theke der Welt“, biete nur Brauhäuser, Fast Food und abgeranzte Kneipen, der irrt. Spätestens seit der Eröffnung des neuen Andreas Quartiers an der Ratinger Straße, hat sowohl die gehobene Gastronomie als auch eine anspruchsvolle Barkultur Einzug in diesen Stadtteil gehalten. Die „AQ Bar“ im Andreas Quartier bezeichnet sich, nicht ganz unbescheiden, als „das Wohnzimmer Düsseldorfs“. Aber so in etwa fühlt es sich auch an, wenn man die gemütliche und geräumige Bar betritt, in der der gebürtige Hamburger Barkeeper Thomas Kunze leckere Drinks kreiert. Wer zu viele der leckeren Drinks zu sich nimmt und einen Platz zum Schlafen sucht, ist nebenan im Hyatt House oder gegenüber im Medici Hotel bestens aufgehoben, übrigens beides Hotels der Spitzenklasse.

Ebenfalls im Andreas Quartier finden sich zwei sehr angesagte Hot Spots der Kulinarik. Die 20 Grad Restobar bietet spanische Leichtigkeit und serviert das Beste südländischer Essens- und Weinkultur. Zudem gibt es einen exklusiven Raum für Gruppen von bis zu 12 Personen und im Sommer eine schöne Außenterrasse. Auf der anderen Seite des Andreas Quartiers, an der Ratinger Straße, hat im letzten Jahr „Frank’s Restaurant & Bistro Einzug gehalten. Hier verwandeln die Küchenchefs regionale Zutaten in echte Meisterwerke. Die großzügigen Räumlichkeiten des Frank’s können übrigens auch komplett für private Anlässe und Events gemietet werden. 

Wer nach dem Essen noch weiter ziehen möchte, der braucht eigentlich nur die Treppe „runter zu fallen“. Direkt unter dem Restaurant öffnet ab 22:00 Uhr der „Speakeasy-Club“ seine Türen. Das Programm: Eine Mischung aus Live-Bands und DJ-Künstlern und gleichzeitig  neuer Anziehungspunkt für den etwas gereifteren Nachtschwärmer, der sich nicht mehr mit Teenagern und Twens an der Theke quetschen möchte. Wer nach diesem Streifzug durch Düsseldorf am nächsten Morgen wieder fit ist, dem empfehle ich, sofern zufällig Sonntag ist, den Sonntagsbrunch im QOMO, dem Restaurant im Fernsehturm auf 172,5 m Höhe. Hier kann man auf jeden Fall einen Brunch der Extraklasse in Verbindung mit einer einmaligen Aussicht genießen. 

Neben den oben genannten Lokalitäten gibt es natürlich noch weitere gute und angesagte Bars und Restaurants in Düsseldorf. Alle auf zu führen würde hier den Rahmen sprengen. Daher möchte ich Ihnen aber ein Angebot machen: wenn es Sie, lieber Leser, einmal nach Düsseldorf zieht und Sie wissen nicht wohin, dann melden Sie sich doch einfach bei mir, vielleicht habe ich ja ein bis zwei gute Tipps für Sie parat? 

Cheers! 

Ein Beitrag von Florian Jack